Frankfurt Jazz Big Band in Nauheim (und am 28.6. 2013 in Bingen!)

Am 28. 4. hatten wir (FJBB) in Nauheim einen schönen Gig im „Hof der Instrumentenmacher“. Vorher war Probe in der Instrumentenbau-Werkstatt. Zwischen Saxophonteilen, Maschinen und Werkbänken sitzend entwickelte sich ein super Sound – und es war außerdem sehr praktisch! In einer Probenpause hat doch tatsächlich der ungemein nette Willi Engel gleich mal mein Saxophon frisch eingestellt. Danke Willi!

http://www.echo-online.de/region/gross-gerau/nauheim/Ein-Wiedersehen-mit-guten-Bekannten;art1257,3895283

Obiger link führt zu einem Artikel, der über den gig nicht gerade fehlerfrei berichtet, aber …von mir ist der Arm im Bild.

Am 28.6. spielen wir auf dem Jazzfestival Bingen – yeah.

Mit Niescier in Washington D.C.

Anlässlich des Wagnerjahres wurde Angelika Niescier beauftragt, Wagner, Contemporary Jazz à la Niescier und das German Women Jazz Orchestra zusammenzubringen. Das Ergebnis gibt es drei mal zu erleben: am 29. und 30. Mai in Washington D.C. und am 28. September in Bonn. Seit Wochen stapeln sich Partitur, Klavierauszüge und Sekundärliteratur auf meinem Nachttisch, und ich bin mit der (unfassbar hanebüchenen) Story mittlerweile einigermaßen vertraut.  Bin extrem gespannt, was Angelika aus dem Material gemacht hat!

Musikunterricht für Kinder muss besser werden: Das Repertoire

Natürlich lässt sich über Geschmack streiten. Trotzdem meine ich, dass bedauerlicherweise der Sound abgedroschener Schlagermusik und billigem Discopop die Kinderzimmer viel zu sehr beherscht. Warum kaufen nur so viele Eltern  Kindermusik-CDs von Zuckowski, Rosin, Jöcker und Co.? Wo doch allenthalben dieselben Eltern beklagen, dass sie nun den ganzen Tag “ In der Weihnachtsbäckerei“ hören müssen?

Aber nicht nur die Kinderzimmer sind betroffen, nein, auch Kindergärten beschallen ihre Räume damit, und selbst Grundschullehrer greifen zu den Produkten. Um eins klarzustellen: Auch die Weihnachtsbäckerei hat ihre Daseinsberechtigung, aber das Übergewicht von Musik dieser Machart halte ich für alarmierend. Schließlich erhält hier das Publikum von morgen eine erste Prägung. Hoffentlich keine endgültige! Weiterlesen

Musikunterricht muss besser werden: Vom Umgang mit der Stimme

Fast immer zu tief bei den Kindergartenerzieherinnen, fast immer zu hoch bei den ausgebildeten Früherziehungslehrerinnen: die Tonlage, wenn ein Lied gesungen wird.

Es ist nachvollziehbar, dass Erzieherinnen, oft selbst bekennende Nicht-Sängerinnen, in  ihrer bequemsten (tiefen) Lage singen. Es ist schon viel, sich zu überwinden, überhaupt zu singen und dann sich zu bemühen, die Töne zu treffen. Da mag es nach Überforderung klingen, wenn jetzt noch der Wunsch dazu kommt, sie mögen aus Rücksicht auf den physiologische Unterschied zwischen Kinder- und Erwachsenenstimme höher singen. (Hier taucht die Frage auf: wie hoch denn genau? Dazu gleich mehr.) Weiterlesen

Musikunterricht muss besser werden: Improvisation

Was aber meine Hauptkritik an jeglicher Art Musikunterricht ist: Der überproportionale Fokus auf Reproduktion! Viele Kinder (oder alle?) singen häufig vor sich hin: sie improvisieren! Mein damals 2-jähriger improvisierender Sohn war der Anlass zu folgendem Gedanken:

In meinen Saxophon-Workshops erlebe ich, dass die meisten Erwachsenen große Schwierigkeiten haben zu improvisieren, oder eine kleine Melodie zu erfinden. Die meisten jüngeren Kinder hingegen singen eigene Liedchen und Melodien, improvisieren also ohne Scheu. Auch abzüglich des Unterschieds, das Kinder dies nicht unbedingt auf Kommando und vor Publikum tun, sind sie Erwachsenen in diesem Punkt tendenziell überlegen. Stellt sich die Frage: Ist es zwingend so, dass man diese Fähigkeit im Laufe des Leben verlieren muss? Oder läuft da was schief? (These: trägt zu dem Verlust der natürlichen Improvisationslust möglicherweise der omnipräsente klassische Musikunterricht mit seiner Fixierung auf das ausschließliche Reproduzieren von notierter Musik bei?) Weiterlesen

Musikunterricht muss besser werden: „Bloß nicht zu intellektuell!“

Bis weit in die Grundschule hinein scheut man sich, musikalisches Tun auch „intellektuell“ zu reflektieren. Zum Beispiel wird konsequent die Fachsprache tunlichst vermieden. Dabei spreche ich nicht von Notenschrift! Denn die sollte, darin sind sich die allermeisten Musikpädagogen einig, erst nach dem Musikmachenlernen behandelt werden.
(Kindern die Notenschrift beizubringen, bevor musikalisches Handeln stattfindet, entspricht der Idee, einem 2-jährigen Kind, welches gerade sprechen lernt, zugleich mit Lesen- und Schreibenlernen konfrontieren zu wollen.)

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Üben im Flow

Folgendes habe in meinen „Entwürfen“ wiederentdeckt und über seine Aktualität (für mich!) gestaunt, deshalb hier mit Verspätung:

Andreas Burzik und sein Konzept vom „Üben im Flow“ dürften schon viele Musikpädagogen kennen, zumindest in Form eines Zeitschriftenartikels o.ä. Ich selbst stolperte  im „Handbuch Üben“ (herausgegeben von Ulrich Mahlert) über seinen Beitrag, der für mich v. a. deshalb hochinteressant war, da ich meinen eigenen Arbeitsstil  in großen Teilen wiedererkannte. Allerdings nicht annähernd in dieser Weiterlesen

Frankfurt Jazz Big Band

Mit der Wiederbelebung der Frankfurt Jazz Big Band stehen auch sogleich zwei Gigs an:

SAMSTAG, 1. DEZEMBER 2012 – 19:30 UHR

Für die Jazzinitiative Frankfurt spielen wir im Dr.Hoch’s Konservatorium
das Beste aus den Programmen unserer vergangenen 26 Jahre.
SAMSTAG, 13. JANUAR 2013 – 17 UHR

Jazz Historie II – Highlights aus der Hochzeit der Big-Band.
Neujahrskonzert des Lion Clubs Bad Vilbel in Dortelweil.