Artikel im Gießener Anzeiger 3.2.

 

Hier der link zum Artikel

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Und hier ein Ausschnitt:

„… Die Frankfurter Saxofon-Virtuosin Corinna Danzer interpretierte die legendären „strolling“ Stücke, mit denen Rollins in den späten 50er Jahren Jazzgeschichte schrieb. Dazu moderierte die Musikerin entspannt und unterhaltsam durch den Abend.

Georg Wolf, einer der bekanntesten Gießener Jazzbassisten, der auch immer wieder seine Liebe zum Experimentellen und zur Avantgarde auf der Bühne auslebt, spielte den Kontrabass. Mit Johannes Langenbach komplettierte einer der bemerkenswertesten Nachwuchsschlagzeuger das Trio.

Das Trio hatte sich für den Abend Stücke der Alben „Way out west“ und „A night at the Village Vanguard“ herausgesucht und interpretierte sie in einem frischen leichten Stil mit deutlichem Hang zum Freejazz…“

 

 

 

Jazzsession im Pastis in Friedberg 31.1. 20:00

Seit drei Jahren wohnen wir jetzt im hessischen Friedberg, nördlich von Frankfurt. Schon bald nach unserem Herzug wurde klar: es gibt hier mehr Jazzmusiker als gedacht! Für meinen Mann Jonas Lohse und den ebenfalls zugezogenen Gitarristen Vincent Rocher lag es nah, eine regelmäßig stattfindende Jazzsession ins Leben zu rufen. Es brauchte zwar einige Anläufe, um einen geeigneten Ort finden, doch er wurde gefunden und zwar das Bistro Pastis  Zeit: Jeder letzte Dienstag im Monat, 20:00.

Den Opener spielt meist:

  • Vincent Rocher, Gitarre
  • Andreas Müller, Klavier
  • Jonas Lohse, Kontrabass
  • Martin Kowollik, Schlagzeug
  • C.D. Sax

Termine und Neuigkeiten zu diesem Thema hier

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Wolf/Danzer/Langenbach im Ulenspiegel Gießen 1.2.2017

Am kommenden Mittwoch, 1.2.2017, spiele ich im Trio mit Georg Wolf, Kontrabass, und Johannes Langenbach, Drums, im Ulenspiegel in Gießen. Die klavierlose Trio-Besetzung wurde geprägt von Tenoristen wie Sonny Rollins und Joe Henderson – und so haben auch wir ein phantastisches Programm mit Stücken dieser Giants vorbereitet. Beginn: 20.30 Uhr

Steady Gig in Bad Nauheim/Trinkkuranlage – Nächster Termin 5.2.2017

Die Zeit rennt! Seit schon einem Jahr bin ich Teil eines Jazz-Quintetts, welches regelmäßig in der Trinkkuranlage Bad Nauheim ein Jazzprogramm darbietet. Und zwar jeden ersten Sonntagnachmittag im Monat um 16.30. Seit diesem Jahr steht jedes Konzert unter einem Motto. Der nächste Termin ist der 5. Februar mit dem Motto „Jazz in the Wintertime“. Wir haben wunderbare Stücke ausgesucht, die im ersten Set dem Winter gewidmet sind, aber dann heißt es bei uns „Winter ade“ und wir werden im zweiten Set den Frühling herbeispielen!

5. Februar, 16:30, Trinkkur-Anlage, Ernst-Ludwig-Ring 1, 61231 Bad Nauheim Googlemapslink hier

Besetzung:

  • Joachim Kunze, Trompete
  • Andreas Müller, Klavier
  • Jonas Lohse, Kontrabass
  • Giovanni Gulino, Schlagzeug
  • C.D. Altosax

 

Stummfilm-Projekt an der HfMDK Ffm

Am kommenden Wochenende findet der diesjährige Abend Musik für Stummfilme im Großen Saal der HfMDK statt, wo ich als Gast der Kammerphilharmonie Frankfurt mitwirke. Gespielt werden Kompositionen von Studierenden aus dem Netzwerk der hessischen Film- und Medienakademie. Beginn ist sowohl am Sa, 23.11., als auch am So, 24.11. um 19.30 Uhr. Karten zu 6 Euro (ermäßigt 4 Euro) unter (069) 154 007 334.
stummfilm

Washington überlebt

 

So, meine Flugangst habe ich in den Griff gekriegt – und bin obendrein nicht abgestürzt – yeah!

Aber das nur am Rande.

Wagner (200 Jahre – deutsch) und Jazz (100 Jahre – amerikanisch) das zusammenzubringen war die Aufgabe, die an Angelika Niescier herangetragen worden war. Wobei Angelika sich eher als Vertreterin von contemporary improvised music sieht, und nicht für das, was man vielleicht zuerst mit „Jazz“ assoziiert. Wohl wahr.

Die Musik von Angelika über die Kundry-Figur aus Wagners Parsifal ist der Hammer! Das wurde so richtig deutlich als die wunderbare Mezzosopranistin Magdalena Wòr zur Probe des German Women Jazz Orchestra dazu kam. Ihr spektakuläres Organ legte sich über die vertrackten 7-er Figuren als wäre sie schon immer da zuhause gewesen, der stilistische Kontrast knallte einem um die Ohren und ging unter die Haut – phantastisch.

Auftritt Nummer eins fand in der Residenz des deutschen Botschaft statt. Botschafter Peter Ammon erwies sich als ausgesprochen netter Gastgeber, das Publikum als Wagner-Kenner.

Ein Kamerateam der deutschen Welle begleitete uns am zum Auftritt Nummer zwei im National Museum of Women in the Arts (NMWA). Während in der Botschafter-Residenz die Akustik extrem hallig war (eigentlich unspielbar), war dieser Raum staubtrocken, doch Tontechniker Christian Heck hatte alles im Griff.

Wer das 5-minütige Ergebnis des DW-Teams sehen möchte:
Videoclip nach dem Klick