Washington überlebt

 

So, meine Flugangst habe ich in den Griff gekriegt – und bin obendrein nicht abgestürzt – yeah!

Aber das nur am Rande.

Wagner (200 Jahre – deutsch) und Jazz (100 Jahre – amerikanisch) das zusammenzubringen war die Aufgabe, die an Angelika Niescier herangetragen worden war. Wobei Angelika sich eher als Vertreterin von contemporary improvised music sieht, und nicht für das, was man vielleicht zuerst mit „Jazz“ assoziiert. Wohl wahr.

Die Musik von Angelika über die Kundry-Figur aus Wagners Parsifal ist der Hammer! Das wurde so richtig deutlich als die wunderbare Mezzosopranistin Magdalena Wòr zur Probe des German Women Jazz Orchestra dazu kam. Ihr spektakuläres Organ legte sich über die vertrackten 7-er Figuren als wäre sie schon immer da zuhause gewesen, der stilistische Kontrast knallte einem um die Ohren und ging unter die Haut – phantastisch.

Auftritt Nummer eins fand in der Residenz des deutschen Botschaft statt. Botschafter Peter Ammon erwies sich als ausgesprochen netter Gastgeber, das Publikum als Wagner-Kenner.

Ein Kamerateam der deutschen Welle begleitete uns am zum Auftritt Nummer zwei im National Museum of Women in the Arts (NMWA). Während in der Botschafter-Residenz die Akustik extrem hallig war (eigentlich unspielbar), war dieser Raum staubtrocken, doch Tontechniker Christian Heck hatte alles im Griff.

Wer das 5-minütige Ergebnis des DW-Teams sehen möchte:
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